Auf der Suche nach dem Wunder

Seit kurzem verbreitet sich eine angebliche Sensation wie Lauffeuer in einschlägigen Blogs und Foren und hat mit der Klagenfurter Herbstmesse vom 17.-21. September gar den Übertritt in reale Sphären geschafft: Das Rosch-GAIA Auftriebskraftwerk (AuKw). Wie der Name vermuten lässt, soll das Kraftwerk durch Nutzung des natürlichen Auftriebs und ohne weitere Energiezufuhr einen „Überschuss von 5 Kilowatt“ (Angabe genau so!) produzieren und verspricht somit etwas, das wir uns seit dem Physikunterricht in der Schule nicht zu erträumen gewagt hätten: Es ist ein Perpetuum Mobile (2. Ordnung!!!!!)! Aber der Energieerhaltungssatz…! Ja, eh, später.

Das Auftriebskraftwerk

Der Energieüberschuss soll laut GAIA also wie folgt produziert werden:
„Die Bewegungsenergie des Auftriebsbehälter wird über ein Getriebe auf einen Generator weitergeleitet, der daraus elektrischen Strom produziert. Ein Kompressor pumpt ständig Luft in die Auftriebsbehälter, um deren natürlichen Auftrieb zu unterstützen. Eine spezieller Generator ist exakt auf diese beständigen Umdrehungen abgestimmt und erzeugt in Summe mehr Elektrizität, als zum Erhalt der Bewegung benötig wird. Hierbei eingesetzte Komponenten sind teilweise patentrechtlich geschützt.“

Ein verkehrtes Schaufelrad wird unter Wasser mit Luft befüllt und betreibt einen patentierten Generator, der die elektrische Leistung bringen soll. Soweit die Theorie und die beruht laut GAIA bzw. der Schweizer Partnerfirma Rosch AG auf der simplen Annahme, dass das Einblasen der Luft weniger Energie verbraucht als nötig ist, um das Werkl in Bewegung zu halten. Die traurige Wahrheit für alle Hoffnungsfrohen sieht indes eher so aus: Ohne äußere Energiezufuhr wird das Unterwasserradl leider nicht mehr bringen, als es zur Bewerkstelligung des Auftriebs braucht. Im Idealfall, sagt die Physik (siehe Beitragsende).

Doch deren Gesetzmäßigkeiten sind rasch in Frage gestellt – zu oft hat sich diese scheinbar schon geirrt. Was nicht beweisbar ist, wird ersetzt durch ein bisschen Esoterik (Freie Energie), Antisemitismus (Zionistische Weltverschwörung) und profundes Misstrauen gegen alles Systemische – von der eigenen Regierung bis zu großen Konzernen. In den Foren finden sich Gleichgesinnte, von der Bedrohung der Menschheit und Umwelt überzeugt, die ausbrechen wollen, aus dem Gefängnis des kapitalistischen und politischen Systems. Gemeinsam gegen die Ellbogen-Gesellschaft und gegen die Mächtigen, die alles für sich behalten wollen. Von Altruismus, Ganzheitlichkeit und neuem Bewusstsein ist da die Rede, von neuem Verständnis, Aufklärung und Aufwachen. Gegen korrupte Politiker, skrupellose Lobbyisten und übermächtige Konzerne. Das selbstverantwortliche Aufbegehren ist keine linksrechte Randerscheinung, längst ist der Vertrauensverlust durch politische Skandale und Wirtschaftskrisen bis in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen. Dieses Konglomerat an Hilflosigkeit, Misstrauen und Anpack-Mentalität nährt den Boden für kuriose bis dubiose Exitstrategien und Experimente, wie sie auch vom Verein GAIA – Gesellschaft für autarke Energie, technische Innovationen & Altruismus propagiert werden.

Dann sind die Gesetze der Physik nämlich bloß weitere Behauptungen, alte Denkmuster der Unterdrückung, die widerlegt werden können oder schon wurden. Zahllose beschlagnahmte Erfindungen und Patente gäbe es, sie würden nur unter Verschluss gehalten: von der Regierung, multinationalen Konzernen, den Rothschilds oder Bilderbergern. Und selbst, wenn darin kein Fünkchen Wahrheit steckte, so geschähen doch Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich der Mensch kaum vorzustellen vermag.

An dieser Stelle ist der Punkt gekommen, wo man einsehen muss, dass physikalische Erklärungen in dieser Umgebung einen Wirkungsgrad von 0 haben – ungenutzter, heißer Dampf quasi, den man sich am Ende des Blogposts zu Gemüte führen kann.

Der Verein GAIA

Verlassen wir also das akademische Wissenschaftsgebiet und wenden wir uns rudimentäreren Dingen zu, die sich ohne größere Verständnis-Zusammenhänge lösen lassen: Wer steckt hinter diesem Verein, der sich Altruismus & Energie-Autarkie auf die Fahnen schreibt?

Auf der FAQ-Seite wird man in personeller Hinsicht fündig („Wer ist der Vorstand von GAIA?“): Dem Vorstand gehören H. Burgstaller (Obmann), M. L. Otto (Stv. Obmann & Schriftführer), R. Schnitzhofer (Kassier), R. Reuter (Stv. Kassier & Stv. Schriftführer), C. Beisler (Technischer Leiter) und G. Rössler (Technischer Beirat) an. Oder anders gesagt: Ein Möbelschreiner, ein Bauunternehmer, ein Unternehmensberater, ein EDV-Techniker, ein Tontechniker und ein Elektrounternehmer. Zufällig sind Burgstaller und Schnitzhofer auch noch Geschäftsführer eines Unternehmens, Technologies4Life, das LED-Leuchtmittel, Infrarot-Heizungen und Wärmepumpen verkauft. Sind eben Enthusiasten, mag man meinen.

Screenshot der Bestellseite vom 22.09.14  http://www.gaia-energy.org/es-ist-soweit-mach-dich-energieautark/
Screenshot der Bestellseite vom 22.09.14

Geht man den Veranstaltungsrückblick durch, verdichtet sich das Bild, dass die eifrigen Vorstände von GAIA seit Bestehen jeden Overunity-Spleen ohne genauere Prüfung an ihre Mitglieder gebracht haben, den man im Netz zu „freier Energie“ so findet: Die HHO-Zelle (jaja, die funktioniert, aber anders), den Quantum Energy Generator (Tesla rotiert deswegen schon eine Weile in seinem Grab, angetrieben von einem dazu kursierenden Patent 511916A) oder die Rodin-Spule (aka „Scheiß auf höhere Mathematik“). Nichts hat bis dato zu nennenswerten Ergebnissen geführt, wohl aber ein paar Euro in die Vereinskasse gespült.

Denn der Verein hat ein, angesichts des Angebots nicht zu erwarten gewesenes, intelligentes Geschäftsmodell. Wie schon bei der HHO-Zelle und dem QEG, gibt es auch für das AuKW entsprechende Lern-Workshops. Für eine läppische Anzahlung 2400 Euro bis spätestens 30.09.2014 und einer Vereinsanmeldung kann man an der Nobelpreis-verdächtigen Unternehmung teilnehmen und in weiterer Folge IRGENDWANN ein Kraftwerk für etwa 12000 Euro plus-minus 5% Schwankungen und Mehrwertsteuer erhalten. Liegen die Teile tatsächlich vor der Haustür, so ist man allein verantwortlich, das im Workshop Erlernte anzuwenden, sich einen Wechselrichter zu besorgen und das Ding irgendwie an das zu betreibende Gerät anzuschließen.

Screenshot der Bestellseite vom 22.09.14
Screenshot der Bestellseite vom 22.09.14

Die inzwischen wohl mehrfach beanstandete Klausel, dass nach Anmeldeschluss kein Rücktritt mehr möglich sei, wurde zwischenzeitlich durch eine findige Formulierung ersetzt: „Sollte sich bei der Besichtigung des 5kW Serienmusters (so wie es später ausgeliefert wird) herausstellen, dass das Kraftwerk nicht Deinen Vorstellungen entspricht, kannst Du zu diesem Zeitpunkt vom Kauf zurücktreten und erhältst die volle Anzahlung zurück.“ Trotzdem ist die Restzahlung noch vor Lieferung fällig.

Screenshot der Bestellseite vom 22.09.14
Screenshot der Bestellseite vom 22.09.14

Natürlich ist nicht auszuschließen, dass die Herr- und Damenschaften von GAIA nach bestem Wissen und Gewissen handeln und dem Dunning-Kruger-Effekt aufsitzen.

Die Rosch AG

Der Firmensitz im Schweizer Amriswil, ein nettes, kleines Häuschen auf Google Maps, beherbergt neben der Rosch Innovations GmbH (vormals Save The Planet GmbH) noch eine Save The Planet AG (vormals: Rosch Innovations AG) und eine Rosch Energy AG. Der Prototyp des Kraftwerks, der nach Aussagen von Rosch einen Überschuss von 12 KW produziert, steht allerdings in diesem Werk in Belgrad, Serbien. Niederlassungen gibt es zudem noch in Deutschland unter Rosch Innovations Deutschland GmbH und in Afrika als Rosch Afrasia Marketing (PTY) Ltd.

Die Firma Rosch Innovations GmbH oder Save The Planet AG ist also genau die Art von undurchsichtigem Firmennamen-Geschäftsadressen-Konglomerat, bei der man prinzipiell misstrauisch sein sollte. Darüber hinaus ist äußerst fragwürdig, dass sich die langjährige Erfahrung im Wunder-Kraftwerksbau nicht in Referenzen ausdrückt (was unter Umständen daran liegt, dass zumindest auf dieser Erde kein einziges Bauwerk von Rosch zu finden ist).

Screenshot aus dem PDF zum Auftriebskraftwerk vom 22.09.14
Screenshot aus dem PDF zum Auftriebskraftwerk vom 22.09.14

Das hindert die Geschäftsmänner aber nicht daran, durch Europa, Afrika und Asien zu tingeln und Lizenzen und Optionen an einschlägige Vereine zu verkaufen, wie bspw. das Protokoll der Schweizerischen Vereinigung für Raumenergie (*seufz* ja, ich weiß…) oder der Hinweis auf den Vermittlungsvertrag bei Borderlands.de zeigt.

Trotz der offensichtlichen Umtriebigkeit hat die Präsentation auf der Klagenfurter Herbstmesse zu mehr Widerhall geführt als ursprünglich beabsichtigt war, sodass sich Rosch auf ihrer Website vorerst aus der AuKw-Sache ausklinken und den schwarzen Peter des Erklärens und Beweisens GAIA zuschieben.

Screenshot der Meldung auf der Rosch Website vom 22.09.14
Screenshot der Meldung auf der Rosch Website vom 22.09.14

Die Geschädigten solcher Projekte bleiben bis auf wenige Ausnahmen leider stumm. Zu groß ist die Scham, das mühsam Angesparte in Katzengold/Schlangenöl investiert zu haben. Zu groß ist oft auch der finanzielle Schaden, um rechtlich dagegen vorzugehen. Und die Verkäufer der Freie-Energie-Geschäftsmodelle ziehen weiter, schreiben ihre Erfolgsgeschichten oder zumindest den Firmennamen um, und verkaufen schon morgen einen neuen Apparat, basierend auf alten Patenten Teslas, gewürzt mit ein bisschen Quantenphysik.

A propos Physik, da war ja noch was…

Der Energieerhaltungssatz und das Archimedische Prinzip

Der Energieerhaltungssatz ist eines der grundlegenden Prinzipien der Physik und besagt, dass sich die Gesamtenergie geschlossener Systeme, wie das Auftriebskraftwerk eines darstellt, nicht ändert. Sie kann umgewandelt, aber nicht erzeugt oder vernichtet werden. Das bedeutet also, dass rein physikalisch nie und nimmer mehr Energie aus dem Unterwasserrad-Kastl kommen kann, als hineingesteckt wurde. Eher sogar weniger nutzbare

Und was den Auftrieb betrifft: Das Archimedische Prinzip besagt, dass die Auftriebskraft, die ein unter Wasser getauchter Körper erfährt, exakt der Gewichtskraft der vom Körper verdrängten Flüssigkeit entspricht. Bedeutet also, dass die Kraft, die benötigt wird, um die Behälter des Kraftwerks mit Luft zu füllen, im Idealfall exakt der entspricht, die durch den Auftrieb entsteht (wenn der Kompressor einen Wirkungsgrad von 1 oder 100% aufweist). Nicht mehr und nicht weniger.

Kann ein AukW also Energie-Überschuss erzeugen?

Nein. Für die anschauliche Darstellung sei hier plus gedankt (Post im Overunity-Forum vom 15. September 2014):

„Das AuKW mag kompliziert aussehen, ist aber tatsächlich absolut simple Technik.

Welche Komponenten sind verbaut?      
1. Kompressoren
2. Ventile
3. Auftriebsbehälter
4. Generator
5. Mechanik (Zahnräder, Riemen)
6. Gleichrichter
7. Akkus/Batterien

Alle oder einige, mindestens aber einer, der aufgezählten Punkte, muss sich für den Überschuss an Energie verantwortlich zeigen!

Gehen wir sie einzeln durch:

1. Kompressoren: Können die OU erzeugen?
Was macht ein Kompressor: Er saugt eine bestimmte Stoffmenge Luft an. Nehmen wir an, 1mol pro Zyklus. Diese Stoffmenge wird komprimiert. Wird da jetzt aus 1mol mehr?
Nein
Was mit der Luft passiert ist: sie erwärmt sich durch Kompression. Was passiert mit der Wärmemenge? Sie wird zum größten Teil an die Umgebung abgegeben (siehe Kühlrippen am Kompressor). Die Wärmemenge ist unwiderruflich für das System AuKW verloren. Es gibt natürlich noch deutlich mehr Verluste als nur die Wärme. Aber betrachten wir das System so einfach wie möglich, und unterstellen, dass die Kompressoren verlustfrei Energie von einer Form in eine andere umwandeln können, also mit einem Wirkungsgrad von 1 arbeiten. (Tatsächlicher Wirkungsgrad liegt zwischen 0,2 und 0,3.)

2. Ventile: Für die gilt Ähnliches. Jedes Ventil, egal wie innovativ es auch sein mag, stellt eine Drossel für ein fluides System dar. Führt also zu Verlusten. Auch hier nehmen wir einfach an, dass sie mit einem Wirkungsgrad von 1 arbeiten. Mehr geht nicht, auch hier kommt 1mol rein und auch nur 1mol wieder heraus.

3. Auftriebsbehälter: Masse und Dichte der Behälter sind für das System irrelevant. Was auf der einen Seite an Kraft, aufgrund der Masse des Behälters, aufgewendet werden muss, wird auf der anderen in gleicher Größe an potentieller Energie dem System zugeführt.
Wie groß die Auftriebskraft der Luft ist, weiß man seit über 2.000 Jahren. Sie lässt sich exakt berechnen. Seit Archimedes ist es noch keinem gelungen, weder theoretisch noch empirisch, einen Widerspruch aufzuzeigen. Auch hier drücken wir das Gesetz von Stokes in den Skat und setzen einen Wirkungsgrad von 1 an.

4. Generator: Ein Generator wandelt die mechanische Leistung an der Welle in eine elektrische Leistung um. Das geschieht mit einem recht hohen Wirkungsgrad, aber nicht über 1. Auch hier setzen wir das theoretische Maximum an, Wirkungsgrad = 1.

5. Mechanik: Die Grundgesetze der Mechanik sind über 300 Jahre alt, und werden seit dieser Zeit bewusst angewendet. Auch hier ist es noch keinem gelungen Widersprüche, weder theoretischer noch empirischer Natur, aufzuzeigen. Auch hier drücken wir so alberne Sachen wie Reibung in den Skat und veranschlagen einen Wirkungsgrad von 1.

6. Gleichrichter: Ok, erwischt. Ich bin Elektrolegastheniker. Die Empirie hilft mir hier: Ich weiß aus Erfahrung das Gleichrichter, Wechselrichter und Umrichter Verluste, durch Wärmeabgabe an die Umgebung, erzeugen. Auch hier machen wir einen auf Krösus und unterstellen dieser Technik einen Wirkungsgrad von 1.

7. Akkus/Batterien: Auch hier sollte jeder aus seinem eigenen Erfahrungswissen heraus die Feststellung treffen können, das nicht mehr Energie aus ihnen gewonnen werden kann als vorher eingebracht wurde. Motto Krösus = Wirkungsgrad 1.

Ergibt: Input = 1 ⇒ * η1 * η1 * η1 * η1 * η1 * η1 * η1 = 1 (Output)

So – wo nun entsteht overunity?

Nirgendwo. Wer’s ganz genau wissen will, kann sich hier noch anschauliche Infos zum Auftrieb, die Simulation eines Auftriebskörpers mit XCOS und die Berechnungen zum Wirkungsgrad eines Auftriebskraftwerks zu Gemüte führen. Oder sich bei der detektivischen und rechnerischen Arbeit im mittlerweile über 80 900 Seiten fassenden Beitrag auf Allmystery.de so königlich amüsieren wie ich. Oder 12000 Euro verdienen.

Links

[UPDATE] Heute, 25.4.2015, ist einer der großen Tage, an dem das Serienmuster besichtigt werden kann, das im letzten Versuch vor einer Woche, doch angeblich tatsächlich (so tatsächlich wie ein Foto“beweis“ eben sein kann) 4,8 KW Überschuss erzeugt. Der nicht ganz so spannende „Live“-Ticker ist hier zu finden.

Viel spannender ist allerdings die Tatsache, dass GAIA eine Möglichkeit gefunden hat, auch Interessierte, die bis dato keine Bestellung getätigt haben, miteinzubeziehen: Möchte man eine der Besichtigungen besuchen, so ist ein Platz für Nicht-Besteller um 40 Euro zu buchen. 20, wenn man ein weiteres Opf…äh einen zusätzlichen Gast mitbringt.

Advertisements

12 Comments

  1. Was leider nicht erwähnt wurde, aber durchaus erwähnenswert ist: die HASLACH Blechbearbeitung GmbH in Kempten bestätigt, zusammen mit Rosch auf Ihrem Betriebsgelände eine 5MegaWatt Anlage zu errichten. Die Webseite besagter GmbH macht einen gediegenen, kompetenten Eindruck. Was ist da los? Ich erwähne das nicht, um die Funktionsfähigkeit indirekt zu beweisen, sondern die Kompetenz von Rosch im Schlangenölverkauf zu belegen (vielleicht sind es aber auch nur Verwandtschafts- oder sonstige Bande, die die GmbH veranlasst solcherlei zu behaupten, und in Wirklichkeit natürlich kein PM auf dem Betriebsgelände gebaut wird).

    1. Stimmt, das ist zwar (wie auch vieles andere noch) interessant, aber nachdem man bei einer Metallverarbeitungsfirma einiges in Auftrag geben kann, solange dazu weder Pläne noch Details existieren, und nicht die Haslach B. GmbH die Unterwasserradln verkauft, erschien mir das sekundär. Ausgelassen hab‘ ich bspw. auch, dass der Salzburger Ex-LR Eisl auch mal Pate für die innovativen Windräder war, die die T4L bei irgendwelchen Pensionisten hingestellt hat (http://www.meinbezirk.at/wals-siezenheim/politik/erstes-windrad-steht-ab-samstag-in-kuchl-d113365.html). Dazu hab‘ ich leider die versprochenen Protokolle nicht gefunden, das wär schon interessant.

      Und dann wär da noch die Eurosch und sooo viel mehr…

  2. Das Thema mit dem Auftrieb ist doch bei PMs nichts neues. Vielleicht sollte jeder der so ein Ding herstellt erst mal die wunderbare, leider nicht mehr aktive Seite von D. Simanek gelesen und VERSTANDEN haben: http://www.lhup.edu/~dsimanek/museum/unwork.htm. Dann soll er durch eigene physikalische Formeln beweisen, wie SEIN PM sich von den dort beschriebenen unterscheidet und warum es deshalb funktioniert (Anmerkung: Zeichnungen, animierte GIFs, Youtube Filem oder Diagramme sind KEINE Formeln!). Aber ich vergass: Formeln gehören ja zur Schulphysik, die neue Physik arbeitet ganz anders…

  3. Der Shitstorm im Internet ist nicht zu übersehen – Fragen werden bei der Beurteilung „funktioniert das Auftriebskraftwerk – Ja oder Nein“ sehr schnell übersehen!
    I. Es wird von gebremster Auftriebsenergie gesprochen.
    II. Wie hoch ist das Drehmoment am Getriebeausgang?
    III. Wie viel Drehmoment benötigt der Generator?
    IV. Wie wirken sich PMG – Generatoren der neuesten Bauart mit sehr geringen Drehmomenten aus?
    V. Wie hoch ist dann die Überschussenergie – und sind vielleicht noch ganz andere Werte nach oben möglich, wenn PMG – Generatoren eingesetzt werden?
    Betrachtet man die beigestellten Informationen, kommt man leicht ins Grübeln!

    1. Ich habe den Kommentar rein zur Belustigung zugelassen. Wer mit YouTube Videos von einem PMG (sic!) argumentiert, hat so einiges nicht verstanden.

  4. „Ich habe den Kommentar rein zur Belustigung zugelassen. Wer mit YouTube Videos von einem PMG (sic!) argumentiert, hat so einiges nicht verstanden.“
    Diese Meinung steht Ihnen unbenommen zu – doch ist sie Überheblich und Unqualifiziert.
    Um aber diese Argumentation zu verstehen – müsste erst einmal Verstanden sein – dass und wie diese Technologie funktioniert.
    Ich empfehle als kleine Nachhilfe diese Technologie nachzubauen – um dann zu erkennen, wie lustig es sein kann – Unrecht und sich viel zu weit aus dem Fenster gelegt zu haben!

  5. Das die Komponenten keinen Wirkungsgrad von 1 haben ist kla. Aber es wurde nicht berücksichtigt das die Höhe erweiterbar ist und dadurch mehr Energie am Generator zur Verfügung steht. Rein praktisch müsste ein Versuchsmodell gebaut werden, in den ersichtlich wird wie die stiegende Wasserhöhe mit der steigenden Leistungsaufnahme der Membrankompressor gegenübersteht. Auf Amazone oder Ebay sind einige Membrankompressor von 5 Watt (7,2l/min, 12kpa) bis 125 Watt (120l/min, 38kpa) zu finden.
    Wenn Membrankompressor genau auf die Anlage abgestimmt ist,dann kann doch ruhig mit einen Wirkungsgrad des Generators von 0,8 rechnen, denn der Generator ist natürlichen größer ausgelegt als die ganze Anlage braucht.

  6. Auftrieb ist eine saubere und permanent vorhandene Kraft. Der anspruch sollte nicht sein, ein Perpetoum Mobile zu bauen sondern Emissionsfreie Kraftwerke, welche mit Luft und Wasser laufen.

  7. Zu diesem Projekt gib es PATENT, wo dieses Prinzip patentient wurde.
    Siehe DE102009039743 (Googeln), erteilt am 25. Okt. 2012
    Kann das Patentamt ein solches Ding patentieren
    (ohne Beweis, dass es läuft) ?
    Kommentare ?
    Frage:
    Wie viele Leute haben ein Auftriebswerk bestellt ?
    – anbezahlt ?
    – erhalten (ich nehme an niemand …)

    Bitte um Kommentare

  8. Wenn du dir das Patent durchliest, wird nicht behauptet, dass man mehr Energie rausbekommt, als man reinsteckt. Druckluft soll erzeugt werden, dadruch dass unter Gleisschienen Kolben installiert werden. Wenn Züge über das Gleis fahren, drückt die Schiene einen Kolben runter, der dann Druckluft erzeugt.
    Man muss sich vorstellen, dass man das Gleis ein wenig hochfahren muss, damit das Gleis eine Kolben runterdrücken kann, das bremst den Zug. Der Zug muss also quasi in die Höhe fahren, was mehr Energie kostet, die er aufwendet. Vorne steckt man mehr Energie rein, als man hinten rausbekommt.

    Würde es Sinn machcen, wenn der Zug eh abremsen müsste? auch Schwachsinn…Rekuperationssystem gibt es schon….beim Bremsen treibt der Zug/Auto (Stichwort Formel 1) den Antriebsgenerator direkt in den Rädenr zur Energiegewinnung an….direkter Weg. Nichtr erst Kolbern, dann Druckluft, dann Räder, dann Generator über viele Umwege mit vielen Verlusten….

    Auftriebskraftwerk ist und bleibt Blödsinn und Betrug, es sei denn, die Gase sind schon vorhanden, ohne dass amn sie herstellen muss……….kannst also bpsw. ein Auftriebskraftwerk in Island in einer Thermalquelle stellen, wenn da Gas auftreibt….

    Alles andere…Betrug……

    Du hast auch auf der anderen Seite gepostet Slimlife bei diesem Götz Rutschmannvogel……der veröffentlicht meine Kommentare nicht. Auf die Frage, ob er sich selber schon so einen Teil gekauft hat….keine Auskunft….
    Er jedoch hat selber gepsostet, dass er Infrarotheizungen verkauft oder verkaufen will, wo mehr rauskommt als man hineinsteckt. Ebenso ist über das Kontaktformular eine Anfrage für Ionenheizungen möglich, mit einem Wirkungsgrad von 1:3,2 jund mehr. Man soll mehr Wärme rausbekommen als man als Energie reinsteckt…Das ist Blödsinn……Sofern er auch nur ein Teil mit solchen Anpreisungen verkauft hat, einen Auftrag so vermittelt hat, ist es strafrechtlich als Betrug zu beurteilen.

    Lass dich von solchen Drecksäcken nciht verarschen…..

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s