Rainer Wendt, Wein und Wasser Prediger

Der Chef der Polizeigewerkschaft. Eigentlich  müsste man dem geneigten Leser ja nicht mehr erzählen. Für allejene, die nicht wissen, wer das ist: Das ist Rainer Wendt, der Typ, der immer ins TV und zu Pressekonferenzen geht, um uns zu erklären, dass jeder Polizeieinsatz immer verhältnismäßig war, immer der Aufrechterhaltung von Ruhe, Ordnung und Gesetz gedient hat und dass alle, die die Riot-Cops erwischen konnten, selbstverständlich angezeigt werden. Fehlverhalten deutscher Polizisten ist ihm nicht bekannt, nie aufgefallen und wird es auch nie geben. Grundlos verletzte Bürger haben meist eh was ausgefressen, sagt der oberste Richter und Chef der Henkergewerkschaft Wendt dann immer. Fehler in der Einsatzleitung? Doch nicht in Deutschland!

Wenns um Fußball geht, hängt es ihn ganz besonders gerne aus, weshalb er oft auch die politischen Vorgaben der Innenminister nicht zu einhundert Prozent richtig aufsagen kann.

„Wir sind weit davon entfernt, eine Stimmung erzeugen zu wollen (sic!), die dazu führt, dass Familien nicht mehr ins Stadion gehen.“ (Wendt, am 4.12.2012 für web.de)

„Wir sind nicht auf dem Kinderspielplatz, sondern im Fußballstadion.“ (Wendt, am 23.8.2013 zitiert im WDR)

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